Anreise Regenradweg

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Im Regental mit der Sonne im Rücken

Die Mittagshitze brennt und das Gefühl kommt auf, eine kleine schattige Pause machen zu müssen. Die Radtour steckt seit einigen Tagen in den Beinen, aber der fleißige Radtourist tritt immer weiter in die Pedale. Im Regental lässt es sich ausgezeichnet treten und auch Pausen und Übernachtungen sind bestens versorgt. Es ist eine Radwanderstrecke in Bayern mit einer Länge von 161 km. Der Genuss an der frischen Luft in der überwältigenden Naturlandschaft ist unbezahlbar. Dabei ist die Strecke anspruchsvoll, mit Steigungen im Bayrischen Wald, die durchaus schon für längere Pause sorgen können. Es ist also für jeden etwas dabei, egal ob Hobbyradfahrer oder sportlich begeisterter Pedaletreter mit Bergambitionen.

Die Anreise und der Streckenverlauf motivieren zum Losfahren

Das wunderschön an der Donau und der Regen gelegene Städtchen Regensburg ist der Start dieser Radtour. Regensburg lässt sich unproblematisch mit dem Auto, oder alternativ mit dem Zug erreichen. Mit dem Fahrrad im Gepäck muss die Anreise Regenradweg stressfrei verlaufen. Anstrengend soll es dann auf der Strecke ja werden. Natürlich ist es auch möglich in Regensburg einen Drahtesel zu leihen, aber im Normalfall möchte man auf so einer Tour doch das eigene Fahrrad benutzen. Alleine schon wegen der individuellen Einstellungen, wie Sattel und Polsterung, die ein geliehenes Rad nie in dieser Qualität haben kann.

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Das Ziel in Bayrisch Eisenstein immer fest vor Augen

Sobald man Regensburg verlässt sieht man den Bayrischen Wald bereits vor sich. Man fährt nach Bayrisch Eisenstein im Bayrischen Wald und passiert dabei zauberhafte und verträumte Städtchen, wie sie nur die Region bieten kann. Am Anfang fährt man entlang idyllischer Auen noch immer in Flussnähe. Für den Geist ist es eine Meditation in Bewegung und der Stress fällt spürbar ab. In Viechtach fährt man in eine Waldlandschaft ein, die erste kleine Steigungen bietet. Je tiefer in den Bayrischen Wald eingedrungen wird, desto animierender sind die Steigungen.

Sehenswertes lädt zu Abstechern und Erkundungen ein

Regensburg selbst ist eine alte Römerstadt und hat im historischen Stadtkern viele Sehenswürdigkeiten zu offerieren. Mit dem Dom, dem römischen Tor „Porta Praetoria“ und der Steinernen Brücke erlebt man Geschichte live. Burgen, Klosterkirchen und Schlösser säumen den Regental-Radwanderweg durchgängig. Ein Picknick am Blaibacher Stausee kann romantische Adern hervorbringen. Das Kristallmuseum in Viechtach dagegen informiert über die speziellen Schätze der Region. Ist das Spielzeugmuseum in Zwiesel erreicht, dann ist die Strecke fast vollzogen.

Gaststätten und Hotels erleichtern die langen Strecken

Der Radweg lässt sich dank der fahrradfreundlichen Gastronomie in mehrere Etappen einteilen. Übernachtungen können individuell, je nach Tagesziel, eingebaut werden. Ein kräftiges Frühstück macht dann Lust auf die nächste Etappe. Wer nach den 161 km noch nicht genug hat, der dann den Regental-Radwanderweg problemlos mit anderen Radwegen kombinieren. So wäre eine Weiterfahrt nach Prag unproblematisch, wenn auch deutlich zeitaufwendiger. Der Donauradweg und der Fünf-Flüsse-Radweg sind ebenfalls bekannt und bieten weitere tolle Landschaften zum Erkunden. Mit einem guten Fahrrad ist der Spaßfaktor hier nicht mehr steigerbar. Und das für die ganze Familie.

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