Packliste Regentalweg

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Sehr geübte Radfahrer schaffen den Regenradweg vielleicht sogar an einem Tag – wenn sie von morgens bis abends ordentlich und unermüdlich in die Pedale treten. Aber die Frage ist: Muss das wirklich sein? Ist so eine zünftige Radtour nicht eben auch eine wunderbare Möglichkeit, hier und dort einmal inne zu halten und die Seele baumeln zu lassen? Ganz bestimmt sogar! Vor allem die ´alten Hasen´ unter den Radsportlern wissen es zu schätzen, wenn man sich Zeit für das Wesentliche auf einer Radtour nimmt. Denn nicht das Ziel ist das Ziel, sondern bekanntlich ja der Weg. Es bietet sich also an, die 171 Kilometer des Regenradwegs in zwei oder drei Abschnitte einzuteilen, welche man am Tag locker bewältigt kriegt, ohne in Hast zu verfallen, während man am Abend den Ausklang des Tages nicht im Sattel, sondern bei Speis´ und Trank genießt und des Nachts dann ruht, damit es morgens wieder entspannt losgehen kann.

Idylle pur – aber mit Infrastruktur

Der Regenradweg verläuft nicht, wie der Name vielleicht vermuten lässt, entlang des Flüsschens Regen. Diesen bekommt der Radler zwar hier und da mal zu Gesicht, aber er ist landschaftlich auf dieser Radtour nicht prägend. Was man auf dem Weg von Regensburg gen Osten an die tschechische Grenze hingegen überall findet, sind malerische Dörfer und kleine, urige Städtchen. Genau diese und deren Charme machen diesen Radweg aus. Das ist vor allem für die Packliste Regenradweg vorteilhaft, denn durch die gute Infrastruktur am Wegesrand bekommt man das meiste, was man braucht, auch ganz einfach unterwegs. Ob Pannenhilfe, eine zünftige Brotzeit, ein erfrischendes Bier, Brotzeit oder frisches Wasser – das muss man alles schon mal nicht selber mitschleppen, wenn man auf dem Regenradweg unterwegs ist. Was man allerdings im Rucksack oder in den Satteltaschen haben sollte, sind einige funktionale Kleidungsstücke. Auf dem Regenradweg legt der Radler einiges an Höhenmetern zurück – nämlich 1.292 bergauf und 1.724 bergab. Da kann man schon mal ins Schwitzen kommen und möchte vielleicht mal das T-Shirt wechseln. Wenn es bergab geht, sollte man es vermeiden, sich im Zugwind eine Erkältung einzufangen – auch im Sommer.

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Immer nur das Nötigste mitnehmen

Wer Übung mit Material hat, der hat natürlich auch auf dem Regenradweg das Nötigste an Werkzeug dabei. Flickzeug, ein passender Schraubenschlüssel und ein wenig Know-How – das ist eigentlich Standard auf einer Radtour. Zumindest einer sollte wissen, wie es geht, denn auf dem Regenradweg darf man nicht überall auf professionelle Hilfe hoffen, da dieser Radweg nicht zu den populärsten und meistbefahrenen in Deutschland zählt. Wer sein Nachtlager draußen aufschlagen will, der muss natürlich besonders vordenken. Auf die Packliste Regenradweg gehören dann ein Zelt, ein Schlafsack, eine Isomatte und entsprechendes Kochgeschirr nebst Speisen und Getränken, wenn man sich auch selbst versorgen will. Wer hingegen lieber in einem urigen Gasthaus in einem der malerischen Städtchen unterkommen möchte, kann sich dieses ´Übergepäck´ sparen. Und natürlich gilt auch für den Regenradweg wie für jede andere Radtour – eine Kamera muss immer griffbereit sein und ein Regencape ist immer ein Muss. Und natürlich muss der Spaß am Erleben und Genießen ganz oben auf der Packliste Regenradweg stehen.

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